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Potsdamer Neueste Nachrichten - PNN-online vom 21. April 2005

Blütenzeit und neue Plätze

Werder: Das 126. Baumblütenfest in Werder kann kommen/ Auch die Eisenbahnstraße wird zur Festmeile (15. 04.2005)

PNN

Werder: Auf dem Obsthof Schultz in Glindow herrschte gestern ausgelassene Stimmung, als hätte das große Feiern schon begonnen. Dabei hatte der Bürgermeister Werner Große (CDU) lediglich zur traditionellen Pressekonferenz in Vorbereitung des 126. Baumblütenfestes vom 23. April bis zum 01. Mai eingeladen.

Für die gute Laune war vor allem Schlagersänger und Entertainer Uwe Jensen verantwortlich, der zu Beginn seinen neuen Hit “Werderscher Wein” vorstellte. Die CD wurde speziell für das Baumblütenfest aufgelegt und verspricht ein echter Gassenhauer zu werden. Schon nach den ersten Takten wippte Bürgermeister Große und seine gesamte Verwaltungsspitze im Takt, schnell wurde auch der Refrain mitgesungen. Zur Eröffnung des Baumblütenfestes am 23. April nach dem Festumzug wird Uwe Jensen erstmals seinen Werder-Schlager der Öffentlichkeit vorstellen.


Ostseezeitung vom 10. März 2005

Frauen feierten ausgelassen bei Gala im Elisenpark

Elisenpark. Ein nachträgliches Geschenk zum Frauentag sollte es sein, die Gala gestern im Elisenpark. Und wer die strahlenden Gesichter der Besucher im Foyer des Einkaufszentrums sah, erkannte eines: Das Geschenk kam gut an.

Zu verdanken war das vor allem dem Komiker und Artistenduo Angelique & Kavalier. Hüte, Tücher und Stäbe ihr Arbeitsmaterial, witzige Einfälle - Garant für zahlreiche Lachsalven im Publikum. Mit großer Präzision ließen die beiden Hüte in der Luft schweben, trieben sie mit ihren Stöcken zu immer schnelleren Umdrehungen. Doch das war nur das Aufwärmprogramm. Denn schon wenig später verzauberte der Kavalier mit einem einfachen aber wirkungsvollen Trick die zumeist weiblichen Gäste. Aus einem Stoffring formte er immer wieder neue Hüte, um verschiedene Personen zu verkörpern - Karl Lagerfeld, eine Nonne, eine CanCan-Tänzerin. Und wie es sich anfühlt, als Tänzerin auf der Bühne, durften auch drei weitere Herren erfahren, die der Künstler zu sich gebeten hatte. Innerhalb weniger Sekunden verwandelte er sie ebenfalls in wild umher wirbelnde CanCan-Tänzerinnen. Die Zuschauerinnen bogen sich vor Lachen.

Zuvor hatten bereits die City-Dancer und Schlagersänger Uwe Jensen für Stimmung gesorgt. Bei “Auf der Straße nach Norden” und “Rote Lippen soll man küssen” wurde nicht nur in die Hände geklatscht und geschunkelt - viele Besucher stimmten gar in die Texte ein. So viel von ihm verbreitete gute Laune brachte Jensen eine Rose aus Fanhand ein. Langweilig wurde es nicht. Weshalb die Besucher auch geduldig auf den Auftritt von Stargast Petra Kusch-Lück warteten. Die Fernsehmodartorin trat erst in der zweiten Hälfte der Veranstaltung in Erscheinung.



Die Hoffnung stirbt zuletzt

Hoyerswerdaer MDR-Fernsehshow “Wiedersehen macht Freude” endet nach sieben Jahren in der Lausitzhalle

Von Uwe Jordan

“Baby, mach lieber die Lichter aus, so taufrisch sehn wir nicht mehr aus/ und doch will ich heut mit dir schunkeln/ aber nur im Dunkeln...” Andreas Holm und Thomas Lück schwenken Nachtwächterlaternen auf der Bühne, wer will, kann Symbolgehalt in diese Szene philosophieren. Denn es ist die letzte Generalprobe für “Wiedersehen macht Freude”, nach sieben Jahren überaus erfolgreichem Daseins die letzte Wiedersehen-Sendung, die das MDR-Fernsehen zeigt. Abgesetzt trotz überdurchschnittlicher Einschaltquoten, trotz begeisterten Hoyerswerdaer Publikums, das von Anfang an dieser Show am 800-Plätze-Drehort Lausitzhalle derart die Treue hielt, dass es stets schon wenige Minuten nach der Ticket-Freigabe “Ausverkauft” hieß.

Das Rezept, die DDR-Stars wieder auf die Bühne zu bringen und dem Publikum ein Wiedersehen mit den Lieblingen seiner Jugend zu ermöglichen, erwies sich als so gut, dass aus der ursprünglich geplanten einen einzigen Sendung eine Reihe wurde, die sieben Jahre lang über jede Kritik erhaben war.

Nun soll Schluss sein. Der Sender führt ins Feld, man müsse sein Programm ja auch mal behutsam modernisieren. Insider sprechen von Geld, das der öffentlich-rechtliche Sender nicht mehr ausgeben wollte - und auf der Bühne, noch mehr bei den begeisterten Anhängern des Wiedersehens herrscht Frust pur.

Den überspielen zumindest die Künstler bei der Generalprobe. Wollen sie doch den Hoyerswerdaern und den Zuschauern am Bildschirm noch eine perfekte letzte Show zeigen. Dafür läuft die Generalprobe eigentlich viel zu gut: Ob Daniel Gerads “Butferfly” (gesungen von Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler), Michael Hansens Auftritt mit seinen “neuen Nancys” (sehr apart verpackt in Plüschraubtierkostüme mit viel Bein), ob das MDR-Fernsehballett oder Chris Wallasch als “Zigeunerbaron” - alles passt! Manches entwickelt eine seltsame Eigendynamik und Ironie, etwa, wenn Schlagerstudio-Moderator und Talente-Sucher Wallasch in genannter Johann-Strauß-Arie bekundet “Schon von Kindesbeinen galt mein Intresse Schweinen...”

Aber nein, lassen wir das es soll Frohsinn angesagt sein. Da passt Holger Biege eigentlich nicht hinein, der hinter dem Flügel eine seiner wunderschönen Balladen vorträgt - aber siehe da. Aus den Sesselreihen der Lausitzhalle (Edel-Fans haben es geschafft, schon zur Generalprobe Zutritt zu erlangen), ertönt Live-Beifall, der den aus der Konserve eingespielten weit übertrifft. Moderator Uwe Jensen versucht einen Scherz: Wiederholung ist die Mutter der Weisheit - sagen immer öfter auch die Programm-Chefs Bei “Wiedersehen” scheint Ihnen diese Eingebung abhanden gekommen zu sein.

Dann kommt einer auf die Bühne, für den ist Hoyerswerda ein besonderes Heimspiel, hat er doch hier als Lehrer-Aspirant ein Praktikum absolviert, hat er doch noch einen Onkel 85)in Hoyerswerda wohnen, der bei der richtigen Vorstellung im Publikum sitzen wird. Der gebürtige Zittauer Dieter Dornig, der seinen ersten Hit von 1987 singt. “Mutter, ich hab dir so lang nicht geschrieben€. Entdeckt hat ihn damals Horst Köppert in “Klock acht achtern Strom” - und auch der wird heute noch ein Shanty singen - unterstützt von einer E-Gitarre und Keyboard-Fraktion, wie sie schon vor 200 Jahren auf den großen Windjammern dazu gehörte.

Aber keine Sticheleien: Die auf der Bühne und vor der Bühne mögen sich, freuen sich auf Wiederentdecktes (Ivica Serfezi - “Meerblaue Augen wie die Adria”) und über Jochen Petersdorf, der diesmal kein Märchen liest, sondern einen bitteren Wiedersehen-Abgesang abhält. “Anders als bei vielen Freunden, die man durch Krankheit verlöre, träfe es bei Fernsehshows immer die Gesunden: Wer weiß, wann wir uns wiedersehn und wieder uns vereinen. Die Grunderkenntnis dieser Zeit: ‘s trifft immer nur die Kleinen€. Danach singt Uwe Jensen “Genau so muss es sein, so soll es bleiben ein ganzes Leben lang...” und meint bestimmt nicht Petersdorfs Fazit.

Großes Schlussbild - und endlich die Panne, die’s als gutes Omen für die Aufführung braucht - und in die man auch symbolisches hineininterpretieren könnte. Der letzte Abgang will nicht gelingen. Die Akteure kommen einfach nicht von der Bühne. Die schöne Helena (Vontrackova) fächelt Luft, Petersdorf tupft Schweiß, Siegfried Uhlenbrock klagt ein Gebläse ein, Joy Fleming gackert “... ein Daaankeschöön” ans Publikum, die Nancys drehen zunehmend missmutig ihre Plüschschwänze zum Radetzkymarsch.

Dann ist es doch vollbracht, alle dürfen in die Garderobe, selbst ich bin irgendwie geschafft. Aber für die Künstler kommt ja erst noch der “richtige” Auftritt. Ob sich der schwere Abgang der Generalprobe als prophetisch-wirksamer Protest erweist, der die MDR-Gewaltigen umstimmen kann? Nicht nur 800 Hoyerswerdaern wäre das ganz gewiss sehr recht.

Hoyerswerdaer Tageblatt



Ich bleibe Hoyerswerda treu

Zum letzten Mal macht Wiedersehen mit Uwe Jensen Freude

Hoyerswerda/ Berlin. Am Freitag wird die MDR-Fernsehshow “Wiedersehen macht Freude” zum letzten Mal in der Hoyerswerdaer Lausitzhalle aufgezeichnet. Die beliebte Sendung zieht sich damit aus der Stadt und nach der Ausstrahlung am 12. Oktober um 20:15 Uhr im MDR auch vom Bildschirm zurück. Über die Gründe sprach RUNDSCHAU mit Moderator Uwe Jensen.

Nach sieben Jahren werden Sie sich am Freitag mit “Wiedersehen macht Freude” für von ihrem Hoyerswerdaer Publikum verabschieden. Ist es das verflixte siebente Jahr, in dem Sie keine Lust mehr haben?

Das ganz bestimmt nicht. Aber immer, wenn’s am schönsten ist, sollte man aufhören. Das war eine gemeinsame Entscheidung der Programmfirma und mir. Klar hätte die Show meinetwegen eine unendliche Serie werden können. Aber wir hatten in den 14 Sendungen mehr als 250 Interpreten und Gruppen auf unserer Bühne und mussten jetzt feststellen: Es waren alle da. Wir hätten das Niveau nicht länger halten können, oder es wäre entgegen dem Konzept ein Wieder-Wiedersehen geworden.

Aber Stars wie Katja Ebstein oder Wencke Myhre fehlten doch bisher?

Das ist richtig. Es gibt noch viele Leute, die theoretisch rein könnten. Aber wir haben unsere Zuschauer im Sendegebiet nach ihren Lieblingen befragt. Das Ergebnis: 98 Prozent waren Ostkünstler, und die hatten wir wirklich alle.

Die Show war auch so ziemlich die einzige Plattform für “unsere” Künstler. Die werden wir dann wohl nicht mehr wiedersehen?

Momentan sieht es so aus, dass ich im Frühjahr einen “Langen Samstag” unter dem Motto “Wiedersehen” moderieren werde. Außerdem arbeiten Sender und Produktion an einem neuen Showkonzept, wo so wie jetzt Künstler auftreten werden, die nicht jeden Tag in der Hitparade zu hören sind. Klar, dass dort auch unsere aktiven Oststars ihre Chance haben sollen. “Genau so muss es sein", wie auch mein aktueller Hit heißt, den ich am Freitag zum ersten Mal singe.

Werden Sie trotz Abschiedsstimmung so gut drauf sein wie sonst?

Ganz bestimmt. Schließlich kommen zu Abschiedsgala alles hochkarätige Gäste: Dagmar Frederic und Siegfried Uhlenbrock, Monika Herz und ihr Sohn David, Hans-Jürgen Beyer, Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler, Andreas Holm und Thomas Lück, Michael Hansen, Elke Martens, Ivica Serfezi, Horst Köbbert und die Klaashahns, Dieter Dornig, Chris Wallasch, Helena Vontrackova, Holger Biege, Taco, Jochen Petersdorf und Joy Flemming. Wir alle wollen unseren Zuschauern eine turbulente Abschiedsshow präsentieren. Keine langen Bargespräche, dafür über Videoeinspiele der Blick zurück auf sieben tolle Jahre.

... in denen ja hier in Hoyerswerda so einiges los war.

Ja klar und das, obwohl sich so manches Zerwürfnis auch von uns nicht kitten ließ. Aber wir haben beispielsweise den Grundstein dafür gelegt, dass Dagmar Frederic und Siegfried Uhlenbrock wieder zusammen singen. Und Andreas Holm und Thomas Lück nach ihrem Bühnenabschied zu einem gemeinsamen Auftritt überredet - mit dem Ergebnis, dass die beiden heute wieder mit neuen Hits voll im Geschäft sind. Diese angenehmen Nebenwirkungen kann uns niemand streitig machen.

Und ab der nächsten Woche ist Uwe Jensen arbeitslos?

Nein, denn ich bin ja nach wie vor und auch im kommenden Jahr live mit “Wiedersehen macht Freude” unterwegs. Außerdem wird es viele Soloauftritte geben. Und ich bin weiter auf der Suche nach begabten Nachwuchstalenten. Bis Ende Oktober soll auch mein neues Album fertig sein.

Kommen Sie auch wieder einmal nach Hoyerswerda?

Ich hoffe doch sehr. Vielleicht darf ich ja mit meinem Showprogramm demnächst hier in der Lausitzhalle gastieren. Ich würde mich freuen.